Leer stehen lassen
- DafürNichts ist endgültig, die Familie gewinnt Zeit.
- DagegenDie laufenden Kosten bleiben, der Zustand wird schlechter.
- DagegenDie Versicherung kann bei längerem Leerstand Auflagen machen.
Verkaufen, vermieten oder behalten. Fünf Wege nebeneinander gestellt — mit dem, was jeder kostet, und wem er passt.
Der Heimeinzug Ihres Verwandten steht bevor oder ist gerade erfolgt. Der Heimplatz kostet jeden Monat einen hohen Betrag und weitere Kosten rund um das Elternhaus entstehen. Die Frage, was mit dem Haus geschehen soll, lässt sich nicht leicht beantworten. Dennoch sollte sie nicht unter Zeitdruck und ohne Marktkenntnis beantwortet werden.
Dieses Heft nimmt Ihnen die Entscheidung nicht ab. Es stellt Ihnen aber hinsichtlich der Kosten und Möglichkeiten fünf Wege nebeneinander. Es soll Ihnen eine Hilfestellung geben, um die für Sie passende Richtung zu finden.
Dieses Heft erklärt Optionen und Größenordnungen.
Wir beraten Sie gerne persönlich im Einzelfall zur wirtschaftlichen Perspektive Ihrer Immobilie.
Eine Rechtsberatung ist Sache von Notar und Fachanwalt. Steuerfragen gehören zum Steuerberater.
Die schlechteste Entscheidung ist die, die niemand trifft. Ein Haus, über das die Familie zwei Jahre lang nicht spricht, kostet zwei Jahre lang Geld und verliert in dieser Zeit an Zustand.
Ein Haus, in dem niemand wohnt, hört nicht auf, Geld zu verbrauchen. Es fällt nur niemandem auf.
Ein Haus, in dem niemand wohnt, verursacht weiter Kosten. Sie fallen nur nicht auf, weil die Rechnungen über das Jahr verteilt eintreffen und niemand sie nebeneinanderlegt. Genau das ist der erste Schritt, den Sie tun sollten.
kostet ein leer stehendes Einfamilienhaus im Jahr, ohne dass jemand darin wohnt
genügen, bis der Unterschied zwischen bewohnt und unbewohnt sichtbar wird
gibt es tatsächlich. Alles Weitere sind Abwandlungen davon
Dazu kommt, was man nicht auf einer Rechnung sieht: ein Haus ohne Heizung und ohne Lüftung verliert schneller an Zustand als eines, in dem jemand lebt. Nach zwei Wintern ist der Unterschied sichtbar, und er kostet dann mehr als das, was das Heizen gekostet hätte.
Versicherung, Verkehrssicherungspflichten und andere Betriebskosten lassen sich auch in einem leerstehenden Haus nicht vermeiden.
Der Satz, der in jeder Sprechstunde fällt„Die schlechteste Entscheidung ist die, die niemand trifft.“
KI-generiert
Beispielhafte Größenordnung für ein Einfamilienhaus, Angaben in Euro je Jahr. Tragen Sie die Beträge Ihres Hauses ein.
Ungefähre Größenordnung, kann abweichen. Die Beträge Ihres Hauses stehen in Ihren Abrechnungen des letzten Jahres — zusammenzählen genügt. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser.
Grundsätzlich gibt es fünf Wege. Finden Sie den optimalen Weg für Ihre persönliche Situation.
Grundsätzlich gibt es fünf Wege, Mischformen sind fast immer Abwandlungen davon. Die Erfahrung aus unseren Gesprächen zeigt, dass sich am Ende oft ein anderer Weg durchsetzt als der zuerst gedachte.
Eine Reihenfolge, keine Frist. Wer sie einhält, entscheidet später, aber besser. Der häufigste Fehler ist nicht der falsche Weg — es ist die falsche Reihenfolge: erst zum Notar, dann in der Familie streiten.
Diese Tabelle ersetzt keine Beratung, sie sagt nur, wo sich das Nachdenken zuerst lohnt.
| Ihre Lage | Leer stehen lassen | Vermieten | An ein Kind übertragen | Wohnrecht oder Rente | Verkaufen |
|---|---|---|---|---|---|
| Ein Kind will einziehen | – | – | + | – | – |
| Mehrere erben, uneinig | – | ~ | – | ~ | + |
| Heimkosten laufen sofort | – | ~ | – | + | + |
| Haus braucht Sanierung | – | – | ~ | ~ | + |
| Elternteil wohnt noch dort | ~ | – | ~ | + | – |
+ passt hier häufig · ~ kommt in Frage, hängt an Bedingungen · – passt hier selten
Ihre Lage können Sie auch direkt über den fünf Wegen wählen, dann ordnen sich die Wege ein.
Die meisten Streitigkeiten entstehen aus der Reihenfolge, nicht aus dem Geld.
Kreuzen Sie an, was zutrifft, und nehmen Sie das Blatt als Basis für Ihre Überlegungen.
Diese drei Sätze fallen in fast jeder Sprechstunde. Alle drei sind verbreitet, und alle drei stimmen so nicht.
So einfach ist es nicht. Ob und wann Vermögen eingesetzt werden muss, hängt vom Einzelfall ab und wird vom Sozialhilfeträger geprüft — nicht vom Heim und nicht von uns. Wer das sicher wissen will, fragt den Pflegestützpunkt oder einen Fachanwalt für Sozialrecht.
Eine Übertragung wirkt nicht sofort und nicht unbegrenzt. Es gibt Fristen, und sie laufen ab dem Tag der Übertragung. Wer diesen Weg erwägt, sollte vorher mit einem Notar und einem Steuerberater sprechen, nicht nachher.
Es kostet weiter, nur fällt es nicht auf, weil niemand die Rechnungen sieht. Versicherung, Grundsteuer, Frostschutz und Instandhaltung laufen unabhängig davon, ob jemand darin wohnt.
KI-generiert
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Unterlagen an einen Ort legen. Grundbuchauszug, Grundriss, letzte Nebenkostenabrechnungen, Versicherungsschein, Energieausweis falls vorhanden.
Die Kosten des Behaltens für ein Jahr aufschreiben. Nicht schätzen, sondern aus den Rechnungen des letzten Jahres zusammenzählen.
Den Wert einordnen lassen. Eine erste Einordnung ist kostenlos von uns zu bekommen, ein Verkehrswertgutachten kostet Geld und lohnt sich nicht in jedem Fall.
Mit allen sprechen, die mitentscheiden. Bevor irgendjemand einen Termin beim Notar macht. Die meisten Streitigkeiten entstehen aus der Reihenfolge, nicht aus dem Geld.
Erst dann entscheiden. Und für den rechtlichen und steuerlichen Teil Notar, Fachanwalt und/oder Steuerberater fragen. Das kostet weniger als der Fehler.
Was eine Beratung kostet, sagt Ihnen jede dieser Stellen vorab. Fragen Sie im ersten Telefonat danach.
Kostenlos und unabhängig. Erste Adresse für alles, was mit Heimkosten, Pflegegrad und Sozialhilfe zusammenhängt.
Wenn es um die Frage geht, ob und wann Vermögen eingesetzt werden muss. Nur ein Anwalt darf das für Ihren Fall beantworten.
Pflicht bei jeder Übertragung und jedem Verkauf. Berät vorher neutral, auch wenn noch nichts entschieden ist.
Vor jeder Übertragung und vor jedem Verkauf, der Fristen berühren könnte. Danach ist es meist zu spät.
Wir können Sie hinsichtlich der wirtschaftlichen Perspektive Ihrer Immobilie beraten und Ihnen mögliche Wege aufzeigen. Wir können Ihnen Notare, Fachanwälte und Anlaufstellen empfehlen. Sollten Sie sich für einen Verkauf entscheiden, können wir Sie auch in diesem Prozess unterstützen.
16 Seiten im Format A4, mit den fünf Fragen zum Ausfüllen.
Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass verkauft werden soll: wir kaufen selbst, wir räumen das Haus und übernehmen den gesamten Prozess. Wir bieten Ihnen ebenfalls eine persönliche Beratung kostenlos an. Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei uns.
Herausgeber der Ratgeber-Reihe: Magma Rock Consult GmbH. Stand 27.08.2026. Dieses Heft informiert und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Für eine rechtliche oder steuerliche Beratung wenden Sie sich an Notar, Fachanwalt oder Steuerberater. Magma Rock Consult GmbH, Mühlenbecker Str. 27, 16348 Wandlitz, Handelsregister: HRB 15551 FF — Amtsgericht Frankfurt (Oder).